Vjosa Grandiosa – was für ein Ritt!

Packrafter unterwegs auf der Vjosa in Albanien
Intensiv, wild, wunderbar.

Eine fitte Truppe Wildwasserfreunde zieht es nach Albanien. Warum? Uns locken herrliche Wildflüsse.

LWA Ansprechpartnerin Naturschutz, Susanne Blech © Land Water AdventuresEin Beitrag von Susanne Blech


Susanne ist bei Land Water Adventures Guide für Wildwasser und Expeditionsstil, Tourentwicklerin für außergewöhnliche Locations, Ansprechpartnerin für Naturschutz, Expertin für Umwelt und Wildnis, sympathisches, wandelndes Naturlexikon und steigt nicht ohne Kaffee aus dem Zelt.


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Ist ein Fluss, der sich durch altes Kulturland windet, noch Wildnis? Ja, das ist er. Besser gesagt „sie“. Die Vjosa verströmt mit jeder Flussbiegung das Gefühl von Ursprünglichkeit. Es rauscht, es hüpfen die Wellen, es zieht die Strömung. Man braucht in Albanien nicht fern jeder Zivilisation zu sein, um in die Natur eintauchen zu können.

Als Paddler ist man unweigerlich auch ein Stück weit Pilger, angetrieben von einer Sehnsucht nach ungezähmter Natur. Vordergründig lockt der sportliche Fahrspaß in den ungestauten Wellen. Aber im Hintergrund steht über allem der Charakter des Flusses. Und gerade der Charakter so majestätischer Wildflüsse, wie die Vjosa einer ist, lässt das Paddlerherz höherschlagen.

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Das wilde Herz Albaniens

LWA Ansprechpartnerin Naturschutz, Susanne Blech © Land Water AdventuresEin Beitrag von Susanne Blech


Susanne ist bei Land Water Adventures Ansprechpartnerin für Naturschutz, Expertin für Umwelt und Wildnis, Guide für Wildwasser und Expeditionsstil, sympathisches, wandelndes Naturlexikon und steigt nicht ohne Kaffee aus dem Zelt.


Der Schutz und Erhalt wilder Landschaften ist für Susanne ein Leidenschaftsthema und das Projekt Albanien innerhalb von Land Water Adventures für sie ein ganz persönliches Anliegen. In diesem August 2019 war Susanne vor Ort, am wilden Herzen Albaniens und schreibt ihre Eindrücke hier auf.


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Er beugt sich tief hinab, um den Handpflug in die sonnengetrocknete, aufgerissene Erde zu drücken. Neben ihm im Ledergeschirr steht stoisch eine magere Kuh. Ein Hirte reitet gemächlich auf einem Esel vorbei. Es ist Mittag und unerbittlich brennt die hoch stehende Augustsonne am wolkenlosen Himmel auf den Bauern mit seinem Zugtier nieder. Über der Szenerie liegt zugleich eine bleierne Hitze und eine große Ruhe, eingehüllt in den nie abbrechenden, schabenden Klang der Zikaden. Im Hintergrund windet sich hinter hoch aufgetürmten gelben Heuhaufen ein leuchtend türkises Band durch das tief eingeschnittene Tal. Manche Eindrücke am Oberlauf der Vjosa hinterlassen unvermittelt das Gefühl, dass hier im Südosten Albaniens, unweit der griechischen Grenze, die Zeit stehen geblieben ist. „Das wilde Herz Albaniens“ weiterlesen

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