Frühling auf Ardèche & Co – Touren unserer Teilnehmer

Ardeche Packrafting © Anika und Till Brandt

Wir freuen uns immer, von Kursteilnehmern und ihren eigenen Packrafting-Abenteuern zu hören. Anika und Till hatten wir im Frühjahr 2017 das erste Mal im Boot auf einer Hunsrück-Tour, seitdem sind sie mit ihren eigenen Booten in den Wellen unterwegs. Heute teilen die beiden ihr Packrafting-Abenteuer in Südfrankreich mit uns. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Videos schauen. Ab hier übernehmen die beiden:

Nachdem wir uns im letzten Jahr auf der Hunsrück-Tour und im Socakurs ein heftiges „Paddelfieber“ eingefangen haben, zog es uns Anfang April in die südöstlichen Ausläufer des französischen Zentralmassivs, um mit unseren kleinen gelben Booten die Ardèche und ihre Nebenflüsse zu erkunden. Natürlich bei jedem Kehrwasser immer mit Sebastians Worten im Hinterkopf: „Paddeln, Paddeln, Paddeln! Und immer schön lächeln!

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Packraft-Runden auf dem Lech

Als einer der Land Water Adventures Basis nächstgelegenen, recht zuverlässig befahrbaren alpinen Wildwasserflüsse ist der Lech und das ihn umschließende Lechtal immer einen Kurztrip wert. Im Juli war ein neues, selbstlenzendes Boot eingetroffen, das ich vor dem Soca-Kurs selbst einmal testen wollte.

Manchmal kommt noch Glück dazu und man fährt durch strömenden Regen. Der hat noch bis Freitag Mittag ein spritziges Polster von 6qm/s auf das schon gute Mittelwasser gesetzt. Der zu befahrende Abschnitt Steeg-Häselgehr hat dann WWII bis WWII+

Sonnenuntergang in Häselgehr

Die folgendend Bilder und das Video sind an insgesamt drei Fahrten von Steeg nach Häselgehr am Freitag und Samstag entstanden, einem der Standard-Abschnitte auf dem Lech. Dieser Abschnitt kann bei entsprechender Flussgeschwindigkeit mehrmals gefahren werden, direkt am Ausstieg gegenüber dem Campi Rudi fährt ein Bus zurück nach Steeg. Die Freude darüber, dass das Boot ein Packraft ist, und man es so leicht zum Einstieg zurück bringen kann, versüßt dann die Busfahrt.

Einstieg

Einsteigskehrwässer oberhalb Steeg

Einsteigen kann man mit dem Packraft gut flussaufwärts ab dem westlichen Ende von Steeg. Dazu überquert man die Brücke zur Kirche und folgt dem Weg unterhalb der Kirche am in Flussrichtung rechten Ufer bis die Straße den Flusslauf verlässt. Dort ist ein schöner, direkt erkennbarer Zustieg.

Ausstieg

Der Ausstieg ist an einem der Kehrwässer am Campingplatz Rudi ab ca. 500m nach der Autobrücke in Häselgehr möglich. Mit dem Packraft gibt es jedoch auch einen Schnellzustieg zur Bushaltestelle in Häselgehr. Dazu nimmt man ca. 150m nach der Autobrücke am rechten Flussufer eines der Kehrwässer. Rechts oben ist ein Schotterweg sichtbar, normalerweise auch eine Bank. Von dort führt der Weg direkt nach oben in den Ortskern von Häselgehr und zur Bushaltestelle.

Übernachtung

Eine gute Übernachtungsoption für den Abschnitt Steeg-Häselgehr ist der mittlerweile wieder offene und direkt am Flussufer gelegene Campingplatz Rudi in Häselgehr (http://lechtal-camping-rudi.at). Für ein festeres Dach über dem Kopf, auch direkt am Lech ist die Pension Lechblick eine angenehme Option (http://www.hauslechblick.at/steeg).

Pegel (Messstelle Steeg)

Freitag, 1. August: 295cm/26,8 qm/s
Samstag, 2. August: 284cm/20,7 qm/s