{"id":571,"date":"2018-09-14T20:28:51","date_gmt":"2018-09-14T18:28:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.land-water-blog.de\/?p=571"},"modified":"2019-01-03T15:54:11","modified_gmt":"2019-01-03T14:54:11","slug":"fruehling-ardeche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.land-water-blog.de\/en\/fruehling-ardeche\/","title":{"rendered":"Fr\u00fchling auf Ard\u00e8che &#038; Co [Touren unserer Teilnehmer]"},"content":{"rendered":"<p><em>Wir freuen uns immer, von Kursteilnehmern und ihren eigenen Packrafting-Abenteuern zu h\u00f6ren. Anika und Till hatten wir im Fr\u00fchjahr 2017 das erste Mal im Boot auf einer Hunsr\u00fcck-Tour, seitdem sind sie mit ihren eigenen Booten in den Wellen unterwegs. Heute teilen die beiden ihr Packrafting-Abenteuer in S\u00fcdfrankreich mit uns. Wir w\u00fcnschen viel Spa\u00df beim Lesen und Videos schauen. Ab hier \u00fcbernehmen die beiden:<\/em><\/p>\n<p>Nachdem wir uns im letzten Jahr auf der <a href=\"https:\/\/www.land-water-adventures.com\/de\/touren-kurse\/hunsrueck\">Hunsr\u00fcck-Tour<\/a> und im <a href=\"https:\/\/www.land-water-adventures.com\/de\/touren-kurse\/soca\">Socakurs<\/a> ein heftiges \u201ePaddelfieber\u201c eingefangen haben, zog es uns Anfang April in die s\u00fcd\u00f6stlichen Ausl\u00e4ufer des franz\u00f6sischen Zentralmassivs, um mit unseren kleinen gelben Booten die Ard\u00e8che und ihre Nebenfl\u00fcsse zu erkunden. Nat\u00fcrlich bei jedem Kehrwasser immer mit Sebastians Worten im Hinterkopf: &#8222;Paddeln, Paddeln, Paddeln! Und immer sch\u00f6n l\u00e4cheln!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h1>Beaume<\/h1>\n<p>Bevor wir uns auf die \u201egro\u00dfe\u201c Ard\u00e8che wagen, wollen wir \u2013 sozusagen zum \u201eEinpaddeln\u201c &#8211; erstmal das kleine Fl\u00fcsschen Beaume erkunden. Unsere Tour f\u00fchrt uns vom Campingplatz Arleblanc bei Rosi\u00e8res bis zum \u00d6rtchen Labeaume. Von dort geht es zu Fu\u00df zur\u00fcck zum Startpunkt.<\/p>\n<p>Anfang April sind die Temperaturen noch recht frisch und die Sonne l\u00e4sst sich auch noch nicht blicken, umso mehr freuen wir uns \u00fcber unseren w\u00e4rmenden Trockis! Nach einer kurzen spritzigen Strecke gleich zu Beginn folgt ruhiges Gew\u00e4sser entlang des bei Paddlern beliebten Campingplatzes. Vom Ufer aus werden wir neugierig beobachtet: Unsere knallgelben Boote ziehen einfach die Blicke auf sich!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-579\" src=\"https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Beaume-Schlucht.jpg\" alt=\"Beaume-Schlucht \u00a9 Anika und Till Brandt\" width=\"2362\" height=\"1575\" srcset=\"https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Beaume-Schlucht.jpg 2362w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Beaume-Schlucht-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Beaume-Schlucht-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Beaume-Schlucht-644x429.jpg 644w\" sizes=\"auto, (max-width: 2362px) 100vw, 2362px\" \/><\/p>\n<p>Nach einem zweiten Campingplatz beginnt die Schluchtstrecke \u201eGorges de la Beaume\u201c. Die kleine Stra\u00dfe endet, das Tal wird enger und die Steilw\u00e4nde h\u00f6her. Und gleich ein sch\u00f6ner Schwall in einer Rechtskurve. Endlich Action f\u00fcr die kleinen Packrafts, Kenter\u00fcbung inklusive! Immer sch\u00f6n Paddel und Boot festhalten und irgendwie wieder rein ins Boot. Klappt doch \u2013 wir haben schlie\u00dflich ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>Danach wird es ruhiger, wir sehen Eisv\u00f6gel und genie\u00dfen den Ausblick auf die steilen Felsw\u00e4nde. Die sind hier zwar bei weitem nicht so hoch wie die Gorges d\u2018Ard\u00e8che, aber dennoch beeindruckend sch\u00f6n. Kleinere Stromschnellen und ruhige Abschnitte wechseln sich ab. Ab und zu m\u00fcssen wir aussteigen und treideln, der Pegel k\u00f6nnte etwas h\u00f6her sein.<br \/>\nVom Ufer aus sind keine Siedlungen oder H\u00e4usern auszumachen, lediglich ein paar Wanderer sehen wir am Ufer. Auch Paddler sind nur wenige unterwegs. In Frankreich haben die Osterferien noch nicht begonnen und die Saison startet erst. Im Sommer d\u00fcrfte hier wesentlich mehr los sein.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.dailymotion.com\/embed\/video\/x6ia57y\" width=\"480\" height=\"270\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Nach ca. 2 Stunden erreichen wir Labeaume. Den kurzen Schwall unter der alten Steinbr\u00fccke nehmen wir noch mit und steigen dann aus. Von hier aus k\u00f6nnte man noch weiter paddeln. Aber uns lockt die \u201eBar de Rive Gauche\u201c am Marktplatz direkt neben dem Fluss. Nach einer ausgiebigen Kaffeepause geht es zu Fu\u00df zur\u00fcck zum Campingplatz. Der Wanderweg geht teilweise durch die Schlucht, dann steigt er im Fels auf, um \u00fcber ein Hochplateau zu verlaufen. Auch diese kleine Wanderung ist sehr lohnenswert. Wir sehen unsere Paddelstrecke aus einer anderen Perspektive und genie\u00dfen die Aussicht \u00fcber die Schlucht. Insgesamt eine tollen Rundstrecke, die so wohl nur mit Packrafts machbar ist. Und als w\u00fcrdigen Abschluss gibt\u2018s eine gro\u00dfe Pizza am Ziel!<\/p>\n<p><strong>Reine Paddelzeit: ca. 2 Std.<\/strong><br \/>\n<strong>Strecke: Oberhalb Camping Arleblanc bis Labeaume (ca. 6 km)<\/strong><br \/>\n<strong>Wanderung zur\u00fcck: ca. 2 Std.<\/strong><\/p>\n<h1>Ard\u00e8che<\/h1>\n<p>Direkt am Strand oberhalb des ber\u00fchmten Pont D\u2018Arc starten wir morgens unsere Tour. Der imposante Sandsteinbogen markiert den Beginn der gro\u00dfen Ard\u00e8che-Schlucht. Unser Plan ist es, die Gorges de l\u2018Ard\u00e8che bis zum Bivouac der Gournier zu paddeln und von dort wieder zur Stra\u00dfe oberhalb der Schlucht zu laufen. Dieser Bivakplatz ist in den Kanuf\u00fchrern nur als \u00dcbernachtungsplatz und nicht als Ausstieg beschrieben, da der Weg zur Stra\u00dfe f\u00fcr den Kanutransport zu lang und steil ist.<\/p>\n<p>Als wir aufbauen, ist der Strand am Startpunkt fast menschenleer, im Sommer soll hier aber auf der Ard\u00e8che die H\u00f6lle los sein. Dann werden in der Stromschnelle Charlemange oberhalb unseres Einstiegspunkts sogar Helfer der Feuerwehr engagiert, um die \u201efestgefahrenen\u201c Kanus weiterzuschubsen und so eine Massenkarambolage zu verhindern! Das ist heute nicht notwendig: Auch auf dem Wasser sind wir um diese Jahreszeit und bei eher k\u00fchlem Wetter fast allein.<\/p>\n<p>Wir lassen die Boote zu Wasser und sind auch schon direkt am Highlight: Der Pont d\u2018Arc schwingt sich beeindruckend m\u00e4chtig \u00fcber unsere K\u00f6pfe, w\u00e4hrend wir uns vorbeitreiben lassen.<br \/>\nIm Vergleich zur idyllischen Beaume kommt die Ard\u00e8che breit und kraftvoll daher. Sie f\u00fchrt leichtes Hochwasser und die \u201eRapides\u201c machen richtig Spa\u00df. Aber dazwischen gibt es immer lange ruhige Abschnitte, um die grandiose Landschaft zu genie\u00dfen. Wir sind mitten in Frankreich und oberhalb der Schlucht stehen die Touristen an den Aussichtspunkten der Panoramastra\u00dfe, aber hier unten ist es einsam und still, nur die V\u00f6gel zwitschern.<\/p>\n<p>Vor einer Kiesbank sehen wir schlie\u00dflich ein gro\u00dfes Warnschild \u201eRapide de Dent Noir. Rechts halten!\u201c<\/p>\n<p>Wir machen kurz Halt und nutzen die idyllische Kiesbank f\u00fcr eine Pause, bevor es weiter durch die Stromschnelle geht. Erst sp\u00e4ter erfahren wir, dass der \u201eDent Noir\u201c eine ber\u00fcchtigte Kenterstelle der Ard\u00e8che ist. Beim Anblick der vielen, durchaus lehrreichen Internetvideos kommt uns sofort der Satz in den Sinn, den wir im Kurs oft geh\u00f6rt haben: \u201eDer Fels ist dein Freund\u201c!<\/p>\n<p>Ohne weitere Pausen erreichen wir bald unsere Ausstiegsstelle am Bivouac de Gournier. Kein Mensch weit und breit. Wir genie\u00dfen noch ein bisschen die Stille, bevor wir zusammenpacken. Der eigentliche Biwakplatz liegt etwas oberhalb hochwassersicher im Wald, ist ziemlich idyllisch und gut ausgestattet, mit Toiletten und einem Grillplatz. Hier lernen wir auch, dass das richtige Verhalten im Notfall an einem Fluss sehr unterschiedlich sein kann!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-577\" src=\"https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ardeche_BivouacDeGournier.jpg\" alt=\"Ardeche_BivouacDeGournier \u00a9 Anika und Till Brandt\" width=\"2362\" height=\"1575\" srcset=\"https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ardeche_BivouacDeGournier.jpg 2362w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ardeche_BivouacDeGournier-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ardeche_BivouacDeGournier-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ardeche_BivouacDeGournier-644x429.jpg 644w\" sizes=\"auto, (max-width: 2362px) 100vw, 2362px\" \/><\/p>\n<p>Der Aufstieg verl\u00e4uft auf einer kleinen steilen Teerstra\u00dfe durch den Wald. Nach ca. zwanzig Minuten erreichen wir die Panoramastra\u00dfe. Von dort geht\u2018s zur\u00fcck mit unserer zuvor organisierten Mitfahrgelegenheit.<\/p>\n<p>Insgesamt eine sehr entspannte Tour: Die Ard\u00e8che beeindruckt uns vor allem mit ihrer gro\u00dfartige Natur und den imposanten Steilw\u00e4nden. Dank Packrafts ist es auch m\u00f6glich, die halbe Schluchtstrecke als Tagestour zu paddeln. Wir werden definitiv wiederkommen, um die zweite H\u00e4lfte der Schlucht bis Saint-Martin zu entdecken!<\/p>\n<p><strong>Strecke: Pont d\u2018Arc bis Bivouac de Gournier (ca. 13 km)<\/strong><br \/>\n<strong>Reine Paddelzeit: ca. 2 Std.<\/strong><br \/>\n<strong>Pegel: 0,1m \/ 80m3\/s<\/strong><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.dailymotion.com\/embed\/video\/x6i8npk\" width=\"480\" height=\"270\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<h1>Ligne (+ Ard\u00e8che)<\/h1>\n<p>Los geht es direkt am Campingplatz Turelure kurz vor Uzer. Die Sonne scheint, es ist traumhaft und zwischen B\u00e4umchen und Bl\u00fcmchen blasen wir die Boote auf. Wir steigen ein in das kleine Fl\u00fcsschen Lande, welches nach ein paar hundert Metern und einem kleinen fahrbaren Wehr in die Ligne m\u00fcndet. Am Vorabend w\u00e4lzte sich nach heftigen Regenf\u00e4llen hier noch eine braune Br\u00fche durch, aber heute morgen ist der Pegel schon wieder sehr niedrig und der Besitzer des Campingplatzes warnt uns vor spitzen Steinen im Fluss. Wir vertrauen auf die Robustheit unserer Packrafts und Flickzeug haben wir schlie\u00dflich immer dabei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-581\" src=\"https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ligne.jpg\" alt=\"Ligne Packrafting \u00a9 Anika und Till Brandt\" width=\"2362\" height=\"1514\" srcset=\"https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ligne.jpg 2362w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ligne-300x192.jpg 300w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ligne-768x492.jpg 768w, https:\/\/www.land-water-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Ligne-644x413.jpg 644w\" sizes=\"auto, (max-width: 2362px) 100vw, 2362px\" \/><\/p>\n<p>Nach etwa einem Kilometer, kurz vor dem Campingplatz Du Moulinage, passieren wir eine niedrige Betonbr\u00fccke. Bei Hochwasser k\u00f6nnte das knapp werden mit dem Kopf! Dann wird das Tal immer schmaler und einsamer. Menschen sehen wir auf der gesamten Strecke keine. Lediglich ein paar traumhaft gelegene Ferienh\u00e4uschen passieren wir.<br \/>\nDie Ligne gibt sich abwechslungsreich: Ruhige Abschnitte wie auf Beaume oder Ard\u00e8che gibt es hier keine. Daf\u00fcr viele Schw\u00e4lle und einige Baumhindernisse. Es bleibt aber immer sehr \u00fcbersichtlich, so dass wir nonstop durchpaddeln k\u00f6nnen. Sp\u00e4ter folgt ein zweites Wehr (ca. 1,5 m). Es w\u00e4re verlockend, hier runterzupaddeln, aber da wir nicht herausfinden k\u00f6nnen, ob sich spitze Steine, Stangen oder \u00e4hnliches unterhalb im Wasser befinden, siegt die Vernunft und wir umtragen. Actionreich geht es weiter \u2013 wir finden sogar eine kleine Surfwelle, die auch mit unseren kleinen Packrafts machbar ist! Auf dem Fl\u00fcsschen folgt ein Schwall auf den n\u00e4chsten und wir haben m\u00e4chtig Spa\u00df dabei, die richtige Linie zu finden. Und manchmal auch zu verfehlen: Die Boote m\u00fcssen ordentlich was aushalten, aber sie trotzen tapfer jedem Stein!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.dailymotion.com\/embed\/video\/x6ib2j1\" width=\"480\" height=\"270\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Ungef\u00e4hr anderthalb Stunden nach unserem Start erreichen wir die M\u00fcndung in die Ard\u00e8che. Nach einer kurzen Stromschnelle wird der Fluss immer ruhiger und die Str\u00f6mung l\u00e4sst nach: Das Wehr von Ruoms k\u00fcndigt sich an. Die gro\u00dffl\u00e4chig warnende Beschilderung und das immer lauter werdende Rauschen lassen keinen Zweifel: Hier wird\u2018s gef\u00e4hrlich, unbedingt rechts halten! Wir gehen kurz vor dem Wehr rechts unter der Br\u00fccke an Land, um die Bootsrutsche zu besichtigen. Bei hohem Pegel soll sich am Wehr ein gef\u00e4hrlicher R\u00fccklauf bilden. Da m\u00f6chte man nicht hineingeraten! Am Ende der Bootsrutsche sieht aber alles gut aus. Vor uns sind einige Kajaker gefahren. Also wieder rein in die Boote und ab geht\u2018s auf die Rutsche. Besser als im Vergn\u00fcngungspark!<br \/>\nEinige hundert Meter unterhalb des Wehrs, wo unsere \u201eR\u00fcckfahrgelegenheit\u201c schon in der Sonne relaxt, gehen wir links auf der Sandbank ans Ufer und genie\u00dfen in der Sonne noch ein k\u00fchles Bi\u00e8re.<\/p>\n<p><strong>Strecke: Campingplatz Turelure bis Ruoms<\/strong><br \/>\n<strong>Reine Paddelzeit: Ligne 1,5 Std (ca. 6 km) \/ Ard\u00e8che 0,5 Std (ca. 2 km)<\/strong><br \/>\n<strong>Pegel: Ligne: k.A. \/ Ard\u00e8che: 0,6m<\/strong><\/p>\n<h1>Chassezac<\/h1>\n<p>Bevor der Urlaub zu Ende geht, wollen wir noch den Chassezac \u201emitnehmen\u201c. Denn auch hier gibt es eine wundersch\u00f6ne Schlucht mit steil \u00fcber den Fluss ragenden Felsw\u00e4nden. Direkt oberhalb der Br\u00fccke bei Vompdes steigen wir am linken Ufer in den Chassezac ein. Der Pegel ist ganz ordentlich und es folgt eine spa\u00dfige Tour mit z\u00fcgigen Stromschnellen und hohen Wellen, die unsere Packrafts (ohne Spritzdecke) ans Limit bringen. Freudeschreiend schie\u00dfen wir durch die Wellen! Es macht so richtig Spa\u00df, auch wenn wir oft zum Ausleeren ans Ufer m\u00fcssen. Vor allem die Welle an der \u201eEierplatte\u201c haut uns die Boote so richtig randvoll mit Wasser!<br \/>\nDazwischen gibt es aber immer wieder ruhige Abschnitte, in denen wir uns an den steilen Felsw\u00e4nden vorbeitreiben lassen und Falken und Kletterer im Fels beobachten. Stellenweise ist der Chassezac recht breit und wir k\u00e4mpfen mit dem aufkommenden Gegenwind. Egal, das gibt schlie\u00dflich Armmuskeln!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.dailymotion.com\/embed\/video\/x6ifejo\" width=\"480\" height=\"270\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Kurz vor der Br\u00fccke am Campingplatz Mazet Plage steigen wir links an einem kleinen Strandabschnitt aus. Der Strand liegt unterhalb einer Steilwand in der einige Kletterer zu sehen sind. Vom Klettern haben wir leider keine Ahnung \u2013 sonst k\u00f6nnten wir hier noch das \u201eClimbrafting\u201c erfinden \ud83d\ude42<br \/>\nVon hier aus sind es dann nur noch ein paar Minuten bis zum Parkplatz, wo unsere R\u00fcckfahrgelegenheit schon wartet.<\/p>\n<p><strong>Strecke: Vompdes bis Mazet Plage (ca. 5 km)<\/strong><br \/>\n<strong>Reine Paddelzeit: ca. 1,5 Std.<\/strong><\/p>\n<div class=\"otw-sc-box bordered otw-black-border bordered rounded-3\"><div>Wir haben Annika und Til erstmalig getroffen, als sie 2017 mit ihren leichten, kleinen Anfibio Alpha XC Rafts, damals zwei der ersten \u00fcberhaupt vom Packrafting-Store gelieferten Exemplare an unserer 4-t\u00e4gigen Hunsr\u00fcck-Tour teilnehmen wollten.<\/p><br \/>\n<p>Sie haben Ultralight Packrafting damals schon sehr konsequent begonnen umzusetzen, haben uns mit den bis dato leichtesten Hunsr\u00fcck-Rucks\u00e4cken \u00fcberrascht und seitdem viele, spannende Locations mit diesen beachtlichen Minimal-Packrafts erfahren.<\/p><br \/>\n<p>Wir w\u00fcnschen den Beiden weiterhin tolle Abenteuer!<\/p><br \/>\n<p><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir freuen uns immer, von Kursteilnehmern und ihren eigenen Packrafting-Abenteuern zu h\u00f6ren. Anika und Till hatten wir im Fr\u00fchjahr 2017 das erste Mal im Boot auf einer Hunsr\u00fcck-Tour, seitdem sind sie mit ihren eigenen Booten in den Wellen unterwegs. Heute teilen die beiden ihr Packrafting-Abenteuer in S\u00fcdfrankreich mit uns. Wir w\u00fcnschen viel Spa\u00df beim Lesen und Videos schauen. Ab hier \u00fcbernehmen die beiden: Nachdem wir uns im letzten Jahr auf der Hunsr\u00fcck-Tour und im Socakurs ein heftiges \u201ePaddelfieber\u201c eingefangen haben, zog es uns Anfang April in die s\u00fcd\u00f6stlichen Ausl\u00e4ufer des franz\u00f6sischen Zentralmassivs, um mit unseren kleinen gelben Booten die Ard\u00e8che und ihre Nebenfl\u00fcsse zu erkunden. Nat\u00fcrlich bei jedem Kehrwasser immer mit Sebastians Worten im Hinterkopf: &#8222;Paddeln, Paddeln, Paddeln! 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